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Erstmalig auf einem Landesturnfest war der Turnverein Berstadt nicht nur als Teilnehmer präsent, sondern betreute bei diesem Turnfest knapp 500 Teilnehmer aus den Turngauen Bergstraße, Fulda-Eder, Kinzig, Mittellahn und Odenwald in der Augustinerschule in Friedberg. Als man am Mittwoch den 6.6.2012 anreiste, um die Schule für die anreisenden Vereine vorzubereiten, herrschte zunächst ein heilloses Durcheinander, viele Schüler hielten sich noch auf dem Schulgelände auf, als 5 Berstädter Autos mit vollbeladenen Anhängern auf den Schulhof auffuhren. Nachdem alle Schüler die Schule verlassen hatten, hatten die Berstädter etwa 2 Stunden Zeit, alle Zimmer vorzubereiten, mit Schildern zu versehen, Rauchmelder anzubringen, Bewegungsmelder abzukleben, bis dann endlich die etwa 50 Vereine anreisten, um ihre Zimmer zu beziehen. Gleichzeitig wurden die beiden TV Zelte einmal für die Versorgungs-Crew und ein großes Zelt für die Gäste aufgestellt, was die Stimmung der Anreisenden schon gleich steigen ließ, schon lange wurden sie nicht mehr bei Turnfesten in der Schule versorgt, was früher normal war, scheiterte in der Vergangenheit leider an Helfern, die diese Aufgabe übernahmen! Leider sogar bei manch einer Schule in Friedberg - Bei uns zum Glück nicht!
Die Schule musste Tag und Nacht von zwei eigens dafür abgestellten TVler bewacht werden. Besonders die Nachtschicht hatte hier nicht immer einen leichten Job, aber alles hielt sich in Grenzen und konnte ohne Fremde Hilfe erledigt werden.
Auch um das Frühstück vorzubereiten wurden an den 4 Tagen jeweils 4-6 Personen eingeteilt, die von morgens 5:30 bis 10:30 die Gäste in der Aula mit Frühstück versorgten und danach alles wieder blitzeblank für den nächsten Morgen verließen.
(Auf dem Bild ist, stellvertretend für alle 60 Helfer, das Freitag-Morgen-Team zu sehen.)
Die zweite Volleyballmannschaft des TV06 Berstadt, die „Küken", hat beim Gau-Pokalturnier am 06. Mai in Wölfersheim die totale Sensation denkbar knapp verpasst! Der Turniertag begann für die Volleyballer des TV Berstadt alles andere als günstig. Durch mehrere Absagen stellte sich die Mannschaft fast von alleine auf. Sowohl Spielertrainer Olaf Mühl, als auch die etatmäßige Stellerin Camilla Ender fehlten. Hinzu kam noch, dass Mittelangreifer Jens Hofmann nicht mitspielen konnte.
Also war man gezwungen entsprechend umzustellen und so übernahm erstmals Eva Görtz
neben Manuel Storck die Spielregie.
Wie immer brauchten die Berstädter im ersten Spiel recht lange um „wach" zu werden. Da alle Sätze des Turniers auf Zeit gespielt wurden (jeweils 10min.) hatten die Volleyballer des TV ein wenig Glück und konnten das erste Spiel nach Rückstand noch drehen und gewannen mit 17:15. Die nächsten 5 Spiele konnten die „Küken" in Folge allesamt deutlich gewinnen. Bis auf ein paar kleine Unsicherheiten in der Ballannahme funktionierte das Berstädter Spiel sehr gut. Nach der beeindruckenden Siegesserie war Pause. Einige Spieler liefen da bereits auf Reserve. Darüberhinaus musste Außenangreifer Fabian Kalus zur Pause gehen, er wurde durch Saskia Zahnreich ersetzt. Zu Beginn des zweiten Turnierteils setzte es dann die erste Niederlage des Tages gegen die starke Mannschaft aus Altenstadt. Aber auch hier war man nicht chancenlos, im Endeffekt beim Angriff jedoch zu inkonsequent. Nach diesem Spiel verloren jedoch auch die bis dahin mit Berstadt punktgleichen Mannschaften aus Altenstadt und Büdingen jeweils eine Partie. Spätestens jetzt wurde allen Beteiligten klar, dass man ganz nah dran war, den Gau-Pokal tatsächlich nach Berstadt zu holen. Trotz eines sehr nervösen und fahrigen Auftritts gegen die erste Mannschaft aus Melbach konnte dieses vorletzte Spiel 17:12 gewonnen werden. Das letzte Spiel gegen den haushohen Favoriten und aktuellen Meister aus Büdingen war das entscheidende. Es gelang tatsächlich die Fehler des Büdinger Teams auszunutzen und die eigenen Angriffe konsequent zu Ende zu bringen. Das Spiel endete mit dem überraschend deutlichen Ergebnis von 18:12 für Berstadt! Da auch die Mannschaft aus Altenstadt ihr letztes Spiel gewann blieb es spannend bis zur Siegerehrung. Berstadt und Altenstadt waren am Ende punktgleich, lediglich etwa 20 Spielpunkte mehr konnte Altenstadt vorweisen und wurde so durch die knapp bessere „Tordifferenz" zum Gau-Pokalsieger.
Die vielen Proben hatten sich gelohnt, wie die Zuhörer des Konzerts begeistert feststellen konnten. Das facettenreiche Programm, das der Dirigent Andreas Weinelt zusammengestellt und erarbeitet hatte, fand großes Gehör. Durch das Konzertprogramm führte (teil
weise rappend) Andrea Stüber.
Bei dem konzertanten Stück Black Forst Ouverture (Schwarzwald-Ouvertüre) und bei dem bekannten Melodie Die Moldau konnten sich die Zuhörer mitteleuropäische Landschaften detailreich vorstellen und sich gleichzeitig vom hohen Niveau des Orchesters überzeugen. Ebenfalls boten die Jugendlichen Mozarts Eine kleine Nachmusik dar. Mit zwei weiteren Stücken wurden die Zuhörer nach Wien entführt, zum einen mit Ein Strauß Walzer mit bekannten Melodien von Johann Strauß und zum anderen mit der Frohsinns-Polka von Josef Strauß. Auch die Marschliebhaber kamen mit dem bekannten Petersburger-Marsch vollends auf ihre Kosten.
Da es sich bei den Musikern um junge Menschen handelt, liegt ihnen gerade „junge Musik" am Herzen. Und junge Musik, also Musicals, Pop- und Rock-Musik, wurde auch dargeboten; der aktuelle Popsong Fireworks, zwei Coldplaytitel und Centerfold aus den 1980-er Jahren. Ein großes Abba-Medley stand ebenfalls auf dem Programm. Zu hören war ferner das Thema der Fernsehserie Raumschiff Enterprise. An diesem Abend gab es unter den 30 Jugendlichen auch drei Solisten. Davis Gieß erinnerte durch sein Trompetensolo in One Moment in Time an die verstorbene Whitney Housten. In dem Musical-Medley König der Löwen trat am Saxophon Lea Zahnreich hervor. Schließlich zeigte Katharina Stüber in Glee Showstoppers, einer Zusammenstellung moderner Popsongs, ihr Können am Saxophon. Am Ende des Konzertes rundete das Jugendblasorchester durch das spirituelle Stück Amazing Grace das Konzert ab.